Testerin für KIKO LE Digital Emotion

Mitten in der Flurrenovierung erreichte mich die Nachricht, dass ich für Beautytesterin den Double Glam Eyeliner 105 von KIKO LE Digital Emotion testen darf. Ich bin schon sehr gespannt auf das Produkt und freue mich riesig darüber, in dieser Testrunde dabei zu sein! Mein Videobericht wird dann zeitnah im BeautyVideoChannel des Testportals erscheinen.

Ayurveda und ich

Nun ist es da, das Jahr 2014. Silvester habe ich im trauten Freundeskreis verbracht und dabei viel Spaß gehabt. Zwar steckt mir heute Abend noch ein wenig der Schlafmangel in den Knochen, insgesamt aber hatte ich einen angenehmen Jahresanfang. Damit es auch gut weitergeht, habe ich mir heute noch mal in aller Ruhe meine zwölf Jahresziele angesehen – und dabei insgeheim festgestellt, dass diese Liste »eigentlich« noch viel länger sein müsste … Das eine oder andere Ziel habe ich sogar schon um Weihnachten herum in Angriff genommen (dazu ein andermal mehr), ein großes Projekt hinzugefügt und mich heute Nachmittag ausführlich dem Thema Ayurveda (Ziel Nummer 8) gewidmet.

Wörtlich übersetzt bedeutet Ayurveda Lebensweisheit oder Lebenswissenschaft. Der Begriff stammt aus dem indischen Sanskrit und setzt sich aus den Wörtern Ayus (Leben) und Veda (Wissen) zusammen. Dahinter verbirgt sich eine traditionelle indische Heilkunst mit ganzheitlichem Anspruch. David Frawley, ein zeitgenössischer amerikanischer Ayurveda-Experte, schreibt in seinem Werk »Das große Ayurveda-Heilungsbuch. Prinzipien und Praxis«, Seite 85, München 2001, ISBN 3-426-87143-2:

Die Grundregel lautet: Was immer wir selbst tun können, um unsere eigene Gesundheit zu stärken, wirkt besser als das, was andere für uns tun.

Das hört sich logisch an, oder? Ayurveda teilt die Menschen in drei Doshas ein: Vata, Pitta und Kapha. Dabei handelt es sich um festgelegte körperliche und charakterliche Typen, die insbesondere in der ayurvedischen Küche große Bedeutung finden. Denn wer typgerecht isst, bleibt gesund, schlank und lebt im Einklang mit seinem Körper und Geist. Mithilfe meiner Heilpraktikerin habe ich herausgefunden, welcher Typ ich bin und dann gemeinsam mit ihr die Lebensmittel aufgeschrieben, die gut für mich sind, also mein Dosha stärken, und welche es eher schwächen. Das heißt nicht, dass ich auf Nahrung aus der zweiten Gruppe vollständig verzichten muss, ich sollte mir nur bewusst sein, was ich wann esse (und vielleicht auch, warum).

Als Pitta-Typ habe ich ein starkes Verdauungsfeuer (Agni) und kann sowohl kalte als auch warme Speisen von mittelschwerer Konsistenz zu mir nehmen. Meine Geschmacksrichtungen sind bitter, süß und herb. Damit lässt sich schon eine ganze Menge anfangen! Dennoch ist es gar nicht so einfach, die ayurvedische Küche in den Alltag zu integrieren. Zum Beispiel soll ich morgens ein Glas warmes Wasser trinken. Damit allein habe ich kein Problem. Auf meinen geliebten Kaffee aber kann und will ich vorerst jedoch nicht verzichten. Ich werde mich dennoch tapfer bemühen, weniger koffeinhaltige Böhnchen zu konsumieren und diese dann intensiver zu genießen. Vor 8:00 Uhr soll ich nichts essen, da das Agni dann noch nicht gut arbeitet. Da ich ohnehin seit meiner Kindheit ein schlechter Frühstücker bin, kommt mir diese Regel sehr entgegen. Weniger anfreunden mag ich mich mit der Idee, ab morgen zum späten Frühstück Obst, Nüsse und Trockenfrüchte oder einen warmen Getreidebrei zu verspeisen. Obst geht eigentlich immer, das bekomme ich hin, notfalls auch gern in Form von frisch gepresstem Saft. Bei den Nüssen bin ich schon skeptischer. So sehr ich sie liebe, morgens mag ich sie noch nicht. Zudem rät »Das Ayurveda Heilbuch« von Vasant Lad mir dazu, Nüsse mit Ausnahme von Kokosnüssen zu meiden. Na, was denn nun? Ich bin irritiert, die Nussfrage muss ich unbedingt mit meiner Heilpraktikerin besprechen. Beim Gedanken an Getreidebrei wiederum schüttelt es mich … Das kann doch nicht schmecken! Zumindest mir nicht. Ich habe daher beschlossen, mich erst einmal langsam an die neue Ernährung heranzutasten. Langsam, das heißt: mit Obst oder Saft zum Frühstück. Während des Vormittages darf ich Ingwerwasser trinken. Gewöhnungsbedürftig, aber machbar, denke ich. Mittags gibt es Salat oder Rohkost, dazu ein Hauptgericht aus Gemüse und/oder Hülsenfrüchten. Wobei ich mich vor meinen geliebten Linsen hüten soll. Dafür ist sogar Nachtisch erlaubt, was ich aber nur an den Wochenenden wahrnehmen werde, weil ich dann mehr Zeit für eine aufwendige Küche habe. Ein tolles Rezept für ayurvedischen Schokoladenpudding mit Chili und Safransahne habe ich mir schon aus dem Internet herausgesucht – lecker! Nachmittags stehen Yogi- oder anderer Gewürztee und Kräutertees auf meinem neuen Ernährungsprogramm. Mag ich beides – passt! Abends soll es dann ein leichtes vegetarisches Gericht geben oder Suppe mit etwas Brot und Aufstrich. Insgesamt klingt das alles recht lukullisch und – abgesehen von der Einschränkung meines Kaffee- und Schwarzteekonsums – nicht nach Verzicht. Wer weiß, vielleicht esse ich ja in diesem Jahr sogar abwechslungsreicher als früher? Die indische Küche liebe ich jedenfalls sehr. Insgesamt bin ich zuversichtlich, dass ich mich nach ein paar Wochen gut auf die neue Ernährungsform umstellen kann. Zum Eingewöhnen gab es heute Abend schon mal Reis mit Gemüse. Das Ziel ist ganzheitliche Gesundheit: Vorbeugung, Verjüngung, Revitalisierung, Heilung. Kein kleines Ziel. Aber ein wichtiges.

Vanilla Cupcakes mit PICK UP!

Heute bin ich bei Freunden zur Silvesterparty eingeladen. Ich hatte ohnehin vor, am Jahresende Cupcakes zu backen und habe dafür eigens die auf der Facebook-Fanpage von PiCK UP! gewonnenen Leckereien aufgehoben. Was also lag näher, als Cupcakes zum Nachtisch vorzubereiten? Gesagt, getan! Als Rezept wählte ich Cupcakes schwarzweiß, allerdings nicht mit der Sorte PiCK UP! BLACK ’N WHITE, sondern mit PiCK UP! CHOCO & MILK. Außerdem habe dem Teig zwei Teelöffel selbst gemachten Vanille-Extrakt hinzugefügt und ein anderes Frosting gewählt – schließlich wollte ich ja Vanille Cupcakes machen!

Die Küchenfeen von Bahlsen haben in ihrer Testküche ganze Arbeit geleistet: Trotz anfänglicher Skepsis angesichts der Reihenfolge der Zubereitung (als Muffinbäckerin bin ich es gewohnt, die trockenen und feuchten Zutaten jeweils getrennt anzurühren und erst zum Schluss alles zu vermischen) bin ich vom Rezept begeistert! Es ist absolut gelingsicher. Auch mit der angegebenen Backzeit von etwa 25 Minuten bin ich bei 160°C im Heißluftofen hervorragend ausgekommen. Einzig das Würfeln der Kekse hat nicht ganz so geklappt, wobei ich denke, dass ich sie nicht im Kühlschrank hätte aufbewahren dürfen.

Das Vanilla Frosting habe ich übrigens dem Buch A Zombie Ate My Cupcake von Lily Vanilli entnommen, das meine Eltern mir zu Weihnachten geschenkt haben – einfach nur lecker! Das Buch und die darin enthaltenen Rezepte werden euch im Jahr 2014 sicher noch öfter begegnen.

Die Vanilla Cupcakes waren meine allerersten Cupcakes überhaupt – aber gewiss nicht die letzten. Nicht ganz so glücklich war ich mit der Dosierung der roten Lebensmittelfarbe, da habe ich es ein wenig übertrieben und war zuerst ganz erschrocken, dass das Frosting eher rot als rosa aussah. Nach einer halben Stunde Trockenzeit ging die Farbe dann aber doch noch in ein sattes Pink über. Zu den Papierförmchen von STÄDTER erzähle ich in der ersten Januarwoche noch ein bisschen mehr. Das heißt, wenn mir die angestrebte Flurrenovierung die Zeit dazu lässt …

Muffinförmchen von STÄDTER - Bild: Bananenschneckerl
Muffinförmchen von STÄDTER – Bild: Bananenschneckerl

Meine mit den Papierbackförmchen ausgelegte Muffinform - Bild: Bananenschneckerl
Meine mit den Papierbackförmchen ausgelegte Muffinform – Bild: Bananenschneckerl

PiCK UP!-Packung - Bild: Bananenschneckerl
PiCK UP!-Packung – Bild: Bananenschneckerl

PiCK UP! - mehr oder minder gewürfelt ... - Bild: Bananenschneckerl
PiCK UP! – mehr oder minder gewürfelt … – Bild: Bananenschneckerl

Die »Würfel« purzeln in den Teig - Bild: Bananenschneckerl
Die »Würfel« purzeln in den Teig – Bild: Bananenschneckerl

Der Teig ließ sich prima einfüllen - Bild: Bananenschneckerl
Der Teig ließ sich prima einfüllen – Bild: Bananenschneckerl

Kurz vor dem Backen, liebevoll bekrümelt - Bild: Bananenschneckerl
Kurz vor dem Backen, liebevoll bekrümelt – Bild: Bananenschneckerl

Nach dem Backen - Bild: Bananenschneckerl
Nach dem Backen – Bild: Bananenschneckerl

Mit Frosting - Bild: Bananenschneckerl
Mit Frosting – Bild: Bananenschneckerl

Juchhu – ich werde Lifestyle-Heimwerkerin!

Soeben wurde ich von einer tollen Nachricht überrascht: Am 17. Dezember d. J. habe ich mich bei 1-2-do, der Heimwerker-Community von Bosch, angemeldet, da im neuen Jahr einige kleinere und größere Heimwerkerprojekte anstehen. Und habe als Tagessieger unter zig Neuanmeldern prompt den Akkuschrauber IXO made with SWAROVSKI ELEMENTS gewonnen – Wahnsinn!

Steckbrief:

Name: IXO
Geburtsjahr: 2003
Newest Style: MADE WITH SWAROVSKI®ELEMENTS
Label: Bosch
Job: Model und Lithium-Ionen-Akkuschrauber
Starpotenzial: Über 700 SWAROVSKI®ELEMENTS
Gewicht: 300 Gramm
Griffumfang: 130 Millimeter
Länge: 150 Millimeter

Das kleine schicke Teil hat dieselbe Power wie seine ungeschmückten Brüder und soll innerhalb der nächsten zehn Tage bei mir eintreffen. Ehrensache, dass es dann auch einen ausführlichen Testbericht gibt! Ich freue mich wie Bolle, dass ich meine Projekte jetzt so stillvoll umsetzen kann. Danke, Bosch!

Positiv gedacht …

Blütentraum - Bild: Pepper & Psyche
Blütentraum – Bild: Pepper & Psyche

Heute habe ich mich auf den Weg durchs Netz der Netze gemacht und alle besucht, die voraussichtlich an Mels Blogparade »Es rappelt im Karton« (kurz: »EriK«) teilnehmen wollen und/oder diese in ihrem Blog Testlokal kommentiert haben. Dabei habe ich eine Menge wundervoller Texte gelesen und viele schöne Fotos bewundert. Ein Beitrag gefällt mir besonders gut: Bloggerin Melanie hat die Liste »positiv gedacht« aka »gesehen/gehört/gerochen« erfunden und ruft in ihrem Blog Trampelpfade zum freien Kopieren und Mitmachen auf. Das lasse ich mir nicht zwei Mal sagen! Die Idee kommt wie gerufen, da eines meiner Ziele für das Jahr 2014 ja ist, mein Blog regelmäßig zu füttern. Listen wie die von Melanie sind dabei eine enorme Hilfe. Und positives Denken kommt auch immer gut. Hier also mein erster Versuch für die Kalenderwoche 51/2013:

  • gefreut: über meinen feinen Katzenfuttergewinn bei der Weihnachtsaktion der Konsumgöttinnen, viele leckere Plätzchen, Wintersonnenstrahlen und mein neues Blog mit eigener URL
  • gelacht: über Kleinigkeiten, meine Viecherl und mich
  • geschafft: Wäscheberg abgetragen, Glühwein getestet und mein Blog gefüttert
  • gefunden: die letzten noch fehlenden Weihnachtsgeschenke
  • geholfen: zwei Freunden
  • gegönnt: Plätzchen und Glühwein sowie eine Shopping-Tour mit I. K. und jede Menge Mädchenkram zum Schminken
  • gekriegt: meine erste Pink Box, Komplimente für mein Styling – und natürlich die Domain für mein Blog!
  • gelobt: jeden, der oder die ein Lob verdient hat
  • gesehen: viele interessante Blogs und den Film »Resident Evil: Afterlife«, der mich dazu bewogen hat, meine Haare wieder wachsen zu lassen
  • gelernt: eine Menge, u. a. dass man Reisende nicht aufhalten soll …
  • geplant: Weihnachten, Silvester und meinen Geburtstag im Januar

Ich freue mich schon auf meinen Wochenbeitrag am kommenden Montag!

Naschwerk: Lokum

Lokum - Bild: Chris Buttigieg
Lokum – Bild: Chris Buttigieg

Zum dritten Advent möchte ich euch mein beliebtes Rezept für Lokum (auch: Turkish Delight) vorstellen. Lokum ist eine im gesamten Orient beliebte Süßigkeit auf Basis eines Sirups aus gelierter Stärke und Zucker. Es ist weich und klebrig, transparent gelblich oder auch farbig, dann meist rosa oder grün. Ihr könnt natürlich für euer Lokum jede Farbe wählen, die euch gefällt!

Zutaten:

  • 1 kg Rohrohrzucker
  • 1 l Wasser
  • 1 TL Zitronensaft
  • 150 g Speisestärke
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 2 EL Rosenwasser
  • natürliche rote Lebensmittelfarbe
  • Sonnenblumenöl zum Einölen der Form
  • Puderzucker oder Kokosnussraspel zum Bestäuben

Zubereitung:

Den Zucker zusammen mit 375 Milliliter Wasser und dem Zitronensaft in einen Topf geben. Auf kleiner Flamme rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nun kurz aufkochen und dann auf mittlerer Flamme köcheln lassen, bis die Flüssigkeit eine sirupartige Konsistenz angenommen hat, und vom Herd nehmen. Dann 125 Gramm Speisestärke mit dem Weinsteinbackpulver und 250 Milliliter Wasser verrühren, das restliche Wasser in einem zweiten – großen! – Topf sprudelnd aufkochen und unter die Stärkemischung rühren. Die Flüssigkeit in den zweiten Topf geben und auf mittlerer Flamme unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis sie eindickt und blubbernde Blasen wirft. Anschließend den anfangs zubereiteten, noch heißen, Sirup untermengen. Aufkochen und unter regelmäßigem Rühren rund anderthalb Stunden köcheln lassen, bis sich die Masse hellgold verfärbt. Jetzt zügig das Rosenwasser und so viel natürliche Lebensmittelfarbe untermengen, bis euch die Tönung gefällt. Sofort in eine dünn eingeölte Back- oder Auflaufform gießen und mindestens zwölf Stunden ruhen lassen, am besten über Nacht. Am nächsten Tag den Puderzucker oder die Kokosnussraspel mit der restlichen Stärke vermengen, das Lokum in kleine, mundgerechte Häppchen schneiden und in der Mischung wenden. Entweder sofort genießen oder bis zum Verzehr in einer Blechdose aufbewahren.

Tipp: Ihr liebt die Abwechslung? Dann könnt ihr das Rosenwasser auch gegen Orangenblütenwasser oder Zitrusfrüchtesaft austauschen und nach Belieben gehackte Nüsse, Mandeln, Pistazien oder kandierte Früchte unter die Lokummasse rühren. Oder alles auf einmal – hier sind eurer Fantasie keine Grenzen gesteckt!

Winzerglühwein aus dem Aldi Süd

Nach dem Hot World Glühpunsch von KATLENBURGER, den ich Freitagnacht während des wilden Marathonbackens mit I. K. und S. K. verkostet habe, durfte ich am Montagabend in kleiner Runde ein echtes Glühweinschnäppchen probieren: den Winzerglühwein vom Discounter Aldi Süd. Dieser auf einem kräftigem Rotwein aus der Rebsorte Dornfelder basierende, eher traditionelle Glühwein erwies sich als echte Überraschung und heimste souverän fünf von fünf Schneckenhäuschen ein. Aber ich greife vor …

Den Winzerglühwein gab es am Montag, dem 2. Dezember 2013, für 1,99 € im Angebot. An dem Tag hatte ich leider keine Zeit für Einkäufe und habe das sehr bedauert, da das Wort »Winzer« im Zusammenhang mit Glühwein mein Herz schneller schlagen ließ. Auch die Tage darauf waren vollgestopft mit Terminen. Es sah so aus, als hätte ich den Glühweingenuss des Jahres verpasst. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich eine Woche darauf Besuch bekam und dieser gleich drei Flaschen des begehrten Getränks mitbrachte. Außer mir übrigens alles erprobte Bierfreunde, die den Glühwein hauptsächlich mir zuliebe besorgt hatten. Ich wusste natürlich, was ich meinen Gästen schuldig war, stellte eilends ein paar Plätzchen auf den Tisch und machte mich daran, die Flaschen zu öffnen, um deren Inhalt in einem großen Topf sanft zu erhitzen. Die 0,75-Liter-Flaschen selbst machten nicht viel her, das vordere Etikett hätte auch von einer Flasche vom Bauernmarkt stammen können. Was ich durchaus als angenehm empfand, wirkte das Produkt dadurch doch gleich viel »authentischer«. Mir war natürlich bewusst, dass dies eine Marketingmasche war. Und dennoch … Bei mir hat es gewirkt. Während des Erhitzens studierte ich aufmerksam das Etikett auf der Rückseite der Flasche: »Deutscher Winzerglühwein. Aromatisiertes weinhaltiges Getränk. Dieser Winzerglühwein aus Dornfelder Trauben wurde nach einem ausgewählten Rezept hergestellt. Verfeinert mit erlesenen winterlichen Gewürzen ist er, leicht erhitzt, der passende Genuss zur kalten Jahreszeit.«

Auch dieser Glühwein enthält Sulfite, ohne geht es scheinbar nicht. Mit diesem Thema werde ich mich im Laufe der Glühweinwoche noch intensiver beschäftigen. Nähere Angaben über die enthaltenen Gewürze oder die prozentualen Anteile der einzelnen Ingredienzien bot das Etikett nicht. Allerdings erfuhr ich, dass der Winzerglühwein einen Alkoholgehalt von 12,5% vol. hat und so rechneten wir alle ein wenig damit, einen echten Schädelspalter trinken zu dürfen. Weit gefehlt! Nicht nur die tiefdunkle, rubinrote Farbe mit violetten Reflexen – typisch für Dornfelder Trauben – und der angenehm würzige Geruch dieses Glühweins kamen in unserer fünfköpfigen Probierrunde gut an, auch sein Geschmack konnte rundum überzeugen: Angesiedelt zwischen halbtrocken und trocken, mit einem intensiven Fruchtaroma von Sauerkirsche, Brombeere und Holunder schmeckt der Winzerglühwein angenehm kräftig, gehaltvoll und harmonisch. Er passt sehr gut zu süßen Plätzchen, noch besser aber zu feinem Käsegebäck und ist damit eine willkommene Abwechslung in dieser an Naschwerk überladenen Jahreszeit. Muss ich noch mehr sagen? Vielleicht noch dies: Ich konnte gestern einige Flaschen für mein Plätzchenknabbern ergattern. Und Kopfweh hatte am Tag nach dem Glühweingenuss auch keiner von uns.

Käfer Glühpunsch Rot Granatapfel und Zimt

Käfer Glühpunsch Rot Granatapfel und Zimt - Bild: Bobtail
Käfer Glühpunsch Rot Granatapfel und Zimt – Bild: Bobtail

Ehe man sich versieht, ist es auch schon wieder so weit: Weihnachten steht vor der Tür! Um die Tage bis zum Heiligen Abend möglichst angenehm zu gestalten, pflege ich auch in diesem Jahr wieder die lieb gewonnene Tradition des gemeinsamen Plätzchenknabberns im Freundeskreis. Vanillekipferl, Haselnussmakronen, Elisenlebkuchen und Co. drängen sich bereits dicht an dicht in meinen Keksdosen. Aber da war doch noch etwas, was ich besorgen muss ? Richtig, Getränke! Ob Honigmet, Glühwein oder Punsch, es wird langsam Zeit, die passenden Heißgetränke zu besorgen. Und da ich meinen Gästen nur selten etwas serviere, was ich vorher nicht mindestens ein Mal selbst probiert habe, erkläre ich diese Woche kurzerhand zur »Glühwoche«.

Den Anfang im Probierreigen machte Freitagnacht der Hot World Glühpunsch Chai-Vanille von KATLENBURGER, der vier von fünf Schneckenhäuschen erzielte (hier nachzulesen). Am Samstag und Sonntag blieben meine Glühweinbecher trocken. Doch schon am Montag durften sie sich wieder freuen, wurden sie doch mit Winzerglühwein aus dem Discounter Aldi gefüllt. Dieser auf einem kräftigem Rotwein aus der Rebsorte Dornfelder basierende eher traditionelle Glühwein erwies sich als echte Überraschung und heimste souverän fünf von fünf Schneckenhäuschen ein. Den ausführlichen Testbericht stelle ich am Donnerstag online. Gestern Abend schließlich bekam ich von der Chefschnecke eine Flasche Käfer Glühpunsch Rot Vanille und Zimt geschenkt. Logisch, dass wir das Getränk auch gleich gemeinsam verkostet haben!

Schon die Flasche aus dem Hause Feinkost Käfer ist ein optisches Schmankerl: Rosarote Blatt- und Blumenranken winden sich auf weinrotem Grund um die gesamte Flasche, in der vorderen Mitte prangt das schön gestaltete Etikett. Typisch Käfer eben! Schade nur, dass der sonst doch so qualitätsbewusst auftretende Anbieter nicht darauf verzichtet hat, für die edel und orientalisch anmutende Umhüllung Plastik zu verwenden … Dafür gab es einen halben Punkt Abzug. Die Inhaltsstoffe: Wein, Wasser, Zucker, natürliche Aromen, Zitronensäure und Schwefeldioxid (Autsch!). Über die jeweiligen Mengenangaben bietet das Etikett keine Auskunft. Mit einem Alkoholgehalt von 8,5% vol. liegt der Glühpunsch im üblichen Rahmen. »Käfer Glühpunsch mit natürlichen Aromen nach Granatapfel und Zimt verzaubert jeden kalten Wintertag in einen gemütlichen Abend vor dem Kamin. Leicht erhitzt passt er hervorragend zu Gebäck oder pur einfach zum Genießen«, verspricht Feinkost Käfer auf der Rückseite der Flasche.

Gespannt öffnete ich den Schraubverschluss und schnupperte: Süßer Beerengeruch kitzelte meine Nase. Behutsam erhitzte ich den Glühpunsch und stellte fest, dass die Geruchsintensität noch zunahm. Granatapfelduft breitete sich fast schon penetrant im ganzen Raum aus und erinnerte mich ein wenig an gewisse Kaugummisorten aus meiner Kindheit. Wodurch sich das Getränk einen weiteren halben Punkt Abzug verdiente. Inzwischen ein wenig misstrauisch geworden, probierten die Chefschnecke und ich den ersten Schluck – und wurden angenehm überrascht. Zwar verwandelte sich meine Wohnzimmerheizung nicht plötzlich in einen Kamin (Schade!), aber eines ist dieser Punsch gewiss: lecker! Fruchtig, beerig, zimtig, wie ein Kinderpunsch mit Schuss, nur bedingt »natürlich«, sehr süß und ebenso geruchsintensiv. Dennoch angenehm rund im Geschmack. Fruchtige Säure und Süße boten sich in unseren Bechern ein Stelldichein und machten Lust auf mehr. Unser einstimmiges Fazit: Der Käfer Glühpunsch Rot Vanille und Zimt ist ein angenehmer Begleiter in der Adventszeit und schmeckt hervorragend zu Plätzchen aller Art. Definitiv noch nicht mein Favorit, aber ein Glühpunsch, der immer mal wieder in meinem Einkaufskorb landen wird. Insgesamt konnten wir vier von fünf Schneckenhäuschen vergeben.

Lila 2014, Freunde!

Radiant Orchid blooms with confidence and magical warmth that intrigues the eye and sparks the imagination. It is an expressive, creative and embracing purple – one that draws you in with its beguiling charm. A captivating harmony of fuchsia, purple and pink undertones, Radiant Orchid emanates great joy, love and health. – Pantone®

Pantone® 18-3224 Radiant Orchid - Bild: Pantone®
Pantone® 18-3224 Radiant Orchid – Bild: Pantone®

Lange Zeit galt das von mir so geliebte Violett als schwierige, angestaubte Farbe und weckte unangenehme Assoziationen … Wer kennt nicht Sprüche wie »Lila – der letzte Versuch«, »Lila macht g…« oder gar »Die Farbe der unbefriedigten Frau«? Hmrmpf! Doch nun weht ein frischer Wind durch die Modewelt: Der Farbspezialist Pantone® präsentiert Radiant Orchid als Farbe des Jahres 2014. Der verführerische Mix aus Fuchsia, Purpur und Rosarot ist rauchiger als das uns vertraute klare Violett, wirkt wärmer und lebendiger, strahlt Zuversicht, Freude, Liebe und Gesundheit aus. Der Farbcode: 18-3224.

Spontan musste ich beim ersten Blick auf die Farbmuster an mit Sonnenstaub überzogene Schmetterlingsflügel denken. Radiant Orchid ist gewiss keine Farbe, die von jeder Frau getragen werden kann: Blasshäutige Blondinen und alle mit einer Haarfarbe zwischen Erdbeere und Kupfer sollten eher zu Accessoires im neuen Farbton greifen, während es sich Brünette und Schwarzhaarige mit dunklem Teint durchaus leisten können, sich von Kopf bis Fuß in »strahlende Orchidee« zu hüllen.

In einigen Kollektionen war die markante Farbe schon auf den Laufstegen zu sehen, so bei Marc Jacobs, Emerson by Jackie Fraser-Swan, Max Mara, Yoana Baraschi, Missoni, Lanvin und Juicy Couture. Auch die Kosmetik- und Interior-Design-Industrie ist längst auf den neuen Farbzug aufgesprungen – eine gute Chance für Fashionistas, mit Radiant Orchid zu experimentieren. Ich selbst werde mir einige dekorative Accessoires für mein »Schoko-Lila-Laune-Bad« gönnen. Und einen neuen Nagellack: Der Mirror Mirror on the wall midnight glamour nail polish 010 sensual purple von p2 cosmetics scheint mir ein guter Anfang zu sein. Tipp: InStyle hat tolle Shopping-Ideen rund um die neue Trendfarbe 2014 zusammengestellt!

Glühpunsch Chai-Vanille

Hot World Chai-Vanille, 0,75 l - Bild: Katlenburger
Hot World Chai-Vanille, 0,75 l – Bild: Katlenburger

Ein im wahrsten Sinne des Wortes heißes Getränk ist der Hot World Glühpunsch von KATLENBURGER, den ich Freitagnacht während unserer Backorgie genießen durfte. Gerade als ich dachte, der Tag könnte unmöglich noch besser werden, öffnete I. K. zu fortgeschrittener Stunde die Kühlschranktür, zog mit geheimnisvollen Gesten eine interessant aussehende Flasche aus dem Getränkefach und hielt sie mir unter die neugierig zuckende Nase. Nanu, was ist denn das?, überlegte ich verwundert. Ein Wein? Ein Sekt? Ein Weinmischgetränk? Nein! Es war der Hot World Glühpunsch in der Sorte Chai-Vanille.

Das klang seltsam, aber auch interessant – bezeichnet doch Masala chai, kurz Chai, (von chinesisch chá, »Tee«, gesprochen »tscha«, »tschai« oder »schai«, und masala, hindi मसाला, »Mischung«) in ganz Südasien ein Getränk aus Schwarztee, Milch, Zucker und einer Gewürzmischung, das insbesondere aus dem Leben der Inder nicht wegzudenken ist. Aus meinem auch nicht und so griff ich gespannt nach meinem Becher mit dem inzwischen erhitzten Glühpunsch. Vorsichtig schnupperte ich … Ja, da war es, das Aroma Indiens, mitten in I. Ks. Münchner Küche! Das Heißgetränk roch übrigens nicht nur wie der mir vertraute Gewürztee, sondern sah auch so aus. Kein Wunder: Ein Blick aufs Etikett verriet uns, dass neben den typischen Gewürzen die obligatorische Milch enthalten war. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die einzelnen Zutaten nicht notiert habe (es war ein langer Tag ), aber das hole ich selbstverständlich schnellstmöglich nach. Inzwischen war I. Ks. Tochter S. zu uns gestoßen und nahm sich ebenfalls einen Becher. (Für die besorgten Eltern unter euch: Die »Kleine« ist 20, darf also durchaus auch mal einen Schluck Punsch trinken.)

Wir prosteten einander zu und tranken mutig die ersten kleinen Schlucke. Mutig, da sich keine von uns so recht vorstellen konnte, dass Milch und Glühpunsch zusammenpassen. Die heiße Flüssigkeit glitt sanft über meine Zunge, erinnerte auch beim Trinken eher an Tee als an Glühwein oder Punsch, war »leichter«, weniger »klebrig«. Dann erreichten die ersten Wellen der Geschmacksexplosionen auf meinen Papillen mein Gehirn und mir wurde klar: Die Zeiten klassischer Glühweine sind vorbei! Fruchtaromen kuschelten sich an Vanille und Co., sanft umhüllt von sahniger Milch. Kurz zauderte ich, war mir nicht sicher, ob mir dieser starke Kontrast zwischen der Süße des Zuckers und der Milch und der Säure der Früchte wirklich mundete. Aber dann ließ ich mich auf das Geschmacksabenteuer ein und genoss das neue Getränk in vollen Zügen. Viel zu schnell waren unsere Becher geleert und die nächste Plätzchenladung wollte aus dem Ofen genommen werden. Muss ich erwähnen, dass uns die Arbeit im Anschluss viel leichter von der Hand ging …? Und das lag gewiss nicht am Alkoholgehalt, denn der ist mit 8,5% vol. moderat für ein Getränk dieser Art. Wenn ich überhaupt etwas zu bemängeln habe, dann ist es die sich sehr stark in den Vordergrund drängelnde Vanille. So sehr ich den Geschmack von Vanille auch liebe, hier wäre weniger mehr gewesen. Daher bekommt der Hot World Glühpunsch Chai-Vanille von mir auch nur vier von fünf Schneckenhäuschen. Menschen, die traditionellen Glühwein grundsätzlich bevorzugen, werden diesen modernen, sehr ausgefallenen Glühpunsch vermutlich nicht mögen. Uns aber hat er gut geschmeckt. Gerade zu weihnachtlichen Plätzchen oder Muffins passt er ideal und ist eine willkommene exotische Abwechslung.

Inspiriert von dem Gedanken, dass auch in anderen kalten Regionen der Welt Heißgetränke getrunken werden, hat KATLENBURGER außer dem Glühpunsch Chai-Vanille (Himalaya-Region Indiens) zwei weitere interessante und attraktiv verpackte neue Sorten mit regional typischen Geschmacksrichtungen entwickelt: Orange-Ingwer (nördliches Japan) und Cranberry (nördliches Kanada). Alle drei Sorten kommen in dekorativen 0,7-Liter-Flaschen daher und eignen sich mit einem Preis von rund drei Euro hervorragend als kleines Überraschungsmitbringsel während der Winterzeit. Zu finden sind die Heißgetränke im örtlichen Supermarkt und natürlich im Online-Shop von KATLENBURGER. Dort ist übrigens auch ein preisgünstiges Vorteilsset zu haben: sechs Flaschen für 16,82 Euro.